Tourbericht 04.06.2005 MC Steppenwolf

Es war mal wieder so weit. Pünktlich zum allgemeinen Einladen der Verstärker und beladen
der Bandbusse trafen wir uns, der eine ein wenig früher, der andere ein wenig später, aber
alle grundsätzlich pünktlich.

Diesmal hatten wir uns schon um 14 Uhr getroffen, da wir, man hat ja sonst nichts zu tun,
beschlossen hatten den ganzen Auftritt mit 3 Kameras und Videomischpult life zu filmen.
Dann noch Bühnenbilder und Filmclips, die Zeitgleich über Beamer auf die Bühne projiziert
werden sollen. Also, kurz um ein wenig üppig

Dazu hatten wir auch noch das Glück, dass Walter Teitscheid Bock hatte uns tastenmäßig
Tatkräftig zu unterstützen.
Wir hatten nur das Problem, dass wir gemeinsam nur eine Probe auf die Beine stellen
konnten, weil wir nicht immer vollzählig waren.
Wolle hatte auch endlich beschlossen, nach längerem guten Zureden uns live
zu unterstützen. Nach den üblichen Nettigkeiten untereinander beluden wir diedie Bandbusse
bis unters Dach mit allem was wir meinten für so einen Auftritt zu brauchen.

Also Licht, PA, Beamer, Videokameras, Bildschirme zur Kontrolle, Stative, Videorecorder als
Masterrecorder für die Videoaufnahmen, Videoschnittpult, DVD-Player zum Einspielen der
eigens in mühsamer Kleinarbeit zusammengestellt passend auf die Stücke geschnittene Stories
zu unseren neuen Stücken von „After the War“ ,ach ja Audiomixer, Nebelmaschine, diverse
Cases die groß rechteckig mal kleiner mal größer aber im Schnitt einfach nur schwer sind.
Walter hatte zum Glück seinen Leslie und Keyboards schon in seinen Kombi befördert.

Also, irgendwann hatten wir eingeladen und waren Abreise bereit so um 15: 40 Uhr.
Also, Wagenkolonne fährt los. Flodder und Bille im Opel Kombi, Walter mit Hannah auch
in einem Kombi dann Uli mit dem Roten Bus und ich als letzter im schwarzen Bus wie immer
nicht der Schnellste mit meinen 37 kW.

Auf die Bahn und ab Richtung Unkel.Alle schauten immer mal wieder nach oben um die Wolken
zu beobachten, denn heute wird alles auch noch Open Air.
Auf dem Weg dann auch noch so etwas wie kurze Regenschauer und dem bangen Gedanken;
 
und wenn das heute Abend auch noch abkübelt. Hoffentlich steht die Bühne, hoffentlich
Spielen wir gut oder rächt sich das Proben schlampen wegen Feiertagen und Urlaub.
Also hopp oder top ?

Gegen 16 Uhr 20 also eigentlich anderthalb Stunden später als geplant waren wir am Clubhaus
von Steppenwolf. Erste Sorgenfalten legten sich denn die Bühne war super aufgebaut und überdacht.
Schnell hatten wir die Busse ausgeladen und alles in Richtung Bühne gebracht.
Wie immer vor einem Auftritt, am Anfang war das CHAOS.

Alles steht kunterbunt herum und Uli muss erst einmal planen wie wir aufbauen und wir hängen
in der Zeit. Normalerweise brauchen wir gut 2,5 Stunden mit Aufbau aber diesmal wollen wir alles
auf Video bannen und das noch mit guter Tonqualität.
Kurz und gut bis 20:10 haben wir dann aufgebaut und konnten zumindestens mit dem Soundscheck
anfangen. Der klappte überraschend gut. Uli zu der Zeit hoch angespannt weil, Instrumente und
Stimme abgemischt werden müssen, dazwischen Lichtanlage eingestellt, Nebelmaschine
angeschlossen und mit Oliver fachsimpeln der die Videotechnik aufbaut. Also hoch explosive
Atmosphäre weil die Musiker auch schon ein wenig nervös werden weil, die Zeit rennt und rennt.

Zwischendurch immer wieder die ein oder andere Frage: Wann fangt Ihr denn an?
Und natürlich der ewige Kampf um Essen und Getränke mit unserem Lieblingsspruch Bier und Wurst!
Habt Ihr Bongs? Nee, wir sind von der Band. Alles Klar, konnt ich ja nicht wissen.
Die Bewirtung bei Steppenwolf war im Übrigen super, nochmals danke dafür.

Aber zurück zur Band. Inzwischen ist es 20:50 Uhr und die Vorbereitungen liegen in den letzten
Zügen. Dann noch die Ansage an uns das die Gemeinde oder Stadt Unkel ich weiß es nicht genau
Dezibelvorgaben an den Veranstalter vorgegeben hat von 20:00 bis 22:00 Uhr
Und von 22:00 bis 23:00 Uhr, dann soll Schluss sein? Wir schauen uns an und denken,
oh Gott auch das noch wir haben schon fast 21:00 Uhr, haben hier fast 5 Stunden aufgebaut und
um 23:00 ist Ende, na toll.

Um kurz nach 21:00Uhr fangen wir an, der Sound ist überraschend gut und der Platz schon
reichlich voll. Nach unserem Einführungsset dann der Teil mit Titeln von „After the War“ mit Beamer.
Ist eigentlich noch etwas hell dafür aber dem Publikum scheint es zu gefallen.
Der Platz wird voller und auch der Tinnitusstreifen zwischen Mischpult und Bühne füllt sich an
diesem Abend. Wir befinden uns jetzt im letzten Teil unseres Sets beginnen mit auf gute Freunde,
Kirche und anderen Stücken und die Stimmung steigt.
Der Präsident von Steppenwolf kommt zwischen 2 Stücken an den Bühnerand um uns mitzuteilen,
dass er gerne eine Ansage machen möchte. Nach dem überreichen der Geschenke, einem kurzes
Innehalten zum Gedenken an die die nicht mehr mitfeiern können, weil sie im Laufe der Jahre
verstorben sind geht’s weiter mit Präsi als Sänger und wieder auf gute Freunde.
Alle singen oder grölen mit, die Stimmung absolut super. Wir schauen auf die Uhr, es ist mittlerweile
1Uhr nachts. Keine Grünen, keine Beschwerden und eine Super Party. Wir spielen noch ein paar
Zugaben, danach sind alle restlos zufrieden und der Auftritt ist vorbei.
Moment mal, nicht so ganz ! Wir müssen ja noch abbauen, alles in die Busse laden, nach Hause
fahren, alles wieder in den Proberaum stapeln und dann ist der Auftritt erst vorbei.

Also, kurz und gut ein Wochenende ist vorbei, ( wo Leute in unserem Alter sich von einer
anstrengenden Arbeitswoche erholen ) treffen wir uns um 14 Uhr nachmittags um dann Sonntags
morgens um 5 Uhr total platt ins Bett zu sinken, mit dem Gedanken”: Ich glaub ich werde zu alt
für so was, warum haben wir nur so viel Klamotten?
Jetzt  erst mal pennen und dann den  viel zu kurzen Sonntag zum erholen und AKKU aufladen.
Die Vögel sind schon wach, na dann gute Nacht, oder so.
Bis zum nächsten mal bei EMPIRE live.

Es grüßt euer mitbetroffener Gitarrist Mike!!!!!!!!!!!!!!!